Samstag, 24. April 2010

Zwischenbericht aus Berlin

Seit 5 Tagen sitze ich mittlerweile in Berlin.
Aber Orte zählen für mich nicht mehr so viel. Deutschland ist so klein, ich bin trotzdem noch überall und regelmäßig im Pott. Insofern fühlt es sich nicht nach sehr großer Veränderung an ;)
Ich sehe es gerade eher wie ein neu Umkrempeln und durchdenken. Umziehen eignet sich ja eh immer um mal wieder auszumisten und so versuche ich da meinen Kopf auch mit einzubeziehen ;) Garnicht so einfach, was sich da alles angesammelt hat.
Bei mir fängt es immer wieder bei Yumendo an, weil da irgendwie der Umbruch war und sich von da ein deutlicher roter Faden durchzieht. Bzw. hat sich daraus eine klare Aufgabe für mich ergeben, die in den letzten Jahren, wenn ich zurück blicke einen ganz schönen Schwung Arbeit nach sich gezogen hat. Mit wenigen Pausen. Dadurch ist mir vor allem die Ruhe, teilweise auch die Klarheit verloren gegangen und der gestalterische Impuls, viel war irgendwie zustande bekommen. Das ist gerade meine große Aufgabe, immer mehr abzubauen und mich zu konzentrieren auf die mir wichtigen Dinge und da wacher und gestaltend dran zu gehen.
Konkret ist das gerade in erster Linie das Projekt Berufswege, wo ich in den nächsten Monaten ziemlich viel damit beschäftigt sein werde, verschiedene Menschen filmisch zu porträtieren und zu interviewen, die einen ungewöhnlichen Beruf, bzw. einen ungewöhnlichen Weg dorthin haben.
Dafür soll allerdings unbedingt noch eine neue Kamera her, weshalb gerade alles Geld von rechts nach links und wieder zurück geschoben wird, damit es am Ende vielleicht doch geht.

Soweit ein kurzer Zwischenbericht aus Berlin, Deutschland.