Sonntag, 16. August 2009

Träumen ist realistisch

Im folgenden eine Mail, die ich vor ein paar Tagen an ein paar Leute hier verschickt habe.

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Ich bin da ja schon ziemlich lange dran, immer wieder zu gucken, wie man es hinbekommen kann, sein Leben so zu leben, wie es nötig ist, seinen Weg zu gehen.
Und in letzter Zeit hatte ich das Gefühl, ist mir das wieder sehr häufig begegnet, dass es auch anderen so geht. Dass es da diesen Impuls gibt selber etwas zu unternehmen, nicht das machen was da ist – seinen eigenen Weg gehen, sich alleine durchschlagen, eigene Regeln schaffen, nicht zu viele Kompromisse. Auf die Reise gehen, nach außen und innen.

Und auf der anderen Seite bemerke ich dabei immer wieder die Gleichen auftauchenden Probleme und Herausforderungen:
Man steht so alleine da und hat dabei noch nicht mal wirklich einen Plan.
Man muss sich irgendwie organisieren, braucht was zu essen und Geld für die Miete und hat aber eigentlich nicht den geringsten Plan, warum überhaupt aufstehen?! Auch wenn ich so grob weiß, in welche Richtung ich will, wo ist der konkrete „Pack an“???
Wie geht man seinen Weg Schritt für Schritt?
Wie finde ich heraus, was genau ich tun will?
Wie finde ich einen Platz, an dem ich gebraucht werde?
Wo finde ich andere Menschen, die mit mir ein Stück Weg gehen wollen, auf die ich mich verlassen kann, die mich stützen, mit denen ich zusammen etwas lostreten kann?
Und wo finde ich äußere Formen, Kultur, Szene, coole Schuppen, einen Ort wo was los ist?

Ich glaube eben, dass sich aus den beiden obigen Punkten das ergibt, was unsere Aufgabe ist. Zumindest sehe ich das bei mir selbst sehr deutlich, aber ich glaube, dass da etwas sehr grundlegendes drinsteckt, dass es eine große Bedeutung hat, ob wir, die jungen Menschen es schaffen, unseren Traum zu leben (träumen ist realistisch). Da sind wir auch wieder bei unserem neuen Film.

Deshalb ist mir das ein großes Anliegen, dass besser zu fassen und konkreter anzugehen. Weil es eben so schwer ist, dass wirklich hinzubekommen.
Insofern fände ich es total großartig, wenn wir es schaffen, uns da noch mehr zu vernetzen, zusammen zu halten, uns irgendwie dabei zu unterstützen. Denn ich glaube, das es deutlich leichter wird, wenn man sich zusammen schließt, wenn man andere hat, die einem helfen, wenn man gemeinsam Dinge angehen kann und Menschen hat, die ähnliche Herausforderungen haben.

Wenn ihr da Interesse habt, fände ich es super, da weiter dran zu arbeiten: Formen zu entwickeln, wie wir es schaffen, das zu tun, was uns wirklich wichtig ist – da mal gemeinsam rumzuspinnen, was das konkret heißen kann, wie wir uns zusammentun können.